28.08./29.08.2021: Den Galopp verbessern und Probleme beheben

Der Galopp ist oftmals mit vielen Problemen und Emotionen bei Pferd und Reiter belegt. In ruhiger Kursatmosphäre nähern wir uns den kleinen und großen Zielen des Einzelnen und analysieren Probleme, die der Reiter(Sitz) aber auch das Pferd miteinander haben. An was liegt es, dass das eilende Pferd sein Heil im Davonrennen sucht? Warum kommt das schwerfällige Pferd nicht ins Vorwärts? Stimmt die Atmung? Sie ist ja mit der Galoppbewegung gekoppelt. Fehlt es an Gymnastizierung, weil das junge Pferd nicht ausbalanciert um die Ecke kommt. Kann es sein, dass ein Teil der Wirbelsäule blockiert ist, und es deshalb den Rücken nicht genügend aufwölben kann. Meinen geschulten Therapeutenaugen entgeht das nicht, wir werden uns einen gesunden Weg in Einzelschritten erarbeiten.

Genauso gilt es zu beobachten, ob der Reiter “galoppiert” wird oder der Reiter sein Pferd galoppiert. Meint z.B. bin ich mit dem mir angebotenen “Kartoffelgalopp” zufrieden, weil wir uns beide in angstfreier Wohlfühlathmosphäre befinden? Oder wäre es nicht an der Zeit, einmal bewußter den Galoppsprung zu verkürzen oder zu verlängern, ohne dabei den Takt zu verlieren?

Wenn ich an Galopp denke, sehe ich ein erhabenes, stolzes Pferd vor mir, das sich gerne in seiner Kraft präsentiert. Ich spüre diese Kraft auch gerne, wenn ich schnell und langandauernd z.B. am Strand entlanggaloppiere. Kraft spüre ich aber auch, wenn ich verschiedene Übungen am Reitplatz mache. Wenn ich diese Wellenbewegung von hinten nach vorne aufnehmen kann, wenn das Pferd gefühlt vorne höher kommt, wir also den gesprungenen Bergaufgalopp erreichen. Was habt ihr für innere Bilder von einem schönen Galopperlebnis?

Ihr merkt, wir können an den Grundlagen arbeiten, genauso aber auch eingespielte Teams zum “schwitzen” bringen. Dafür habe ich ein Übungsrepertoire aus vielen Praxisjahren und mit unterschiedlichsten Pferd-Reiter-Kombinationen.

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12.06./13.06.2021 Kreative Stangenarbeit im Rhythmus

Viel Spaß haben meine Reitschüler bei der kreativen Stangenarbeit, es  bringt einfach Abwechslung in die Bahnarbeit. Zudem kann der Anspruch je nach Können der Pferde angepasst werden. Die Reiter sind immer wieder erstaunt, wieviel einfacher und intuitiver “Hilfengebung” wird, wenn man beim reiten auch navigieren muß. Dazu muß man natürlich auch seinen Blick dahin richten und nicht die Sandkörner zählen(: Über den Stangen lernen sich die Pferde loszulassen, den Takt zu verbessern und durch Übergänge geschmeidiger zu werden. Es gilt den passenden Weg, also die Linienführung zu verbessern und dabei im Rhythmus zu bleiben, also nicht schneller oder langsamer zu werden. Da sich die Pferde über den bunten Stangen und danach auch viel fleißiger bewegen, muß der Reiter versuchen, das mit seinen Fuß-, Knie- und Hüftgelenken abzufedern. Das geht nicht mit steifem Dressursitz, und ergibt sich fast von selbst. Ist es doch das Anliegen von Reiter UND Pferd ins Gleichgewicht zu kommen bzw. zu sein…Was für ein Geschenk, das nach oben kommen des Pferderückens zu spüren.

Es können kleine Hüpfer eingebaut werden, müssen aber nicht.

Bei dem Kurs ist es immer wieder zu beobachten, wie sehr die visuellen Reize der bunten Stangen und des Aufbaus auf dem Platz die Pferde mental erschöpfen. Deshalb baue ich den Kurs systematisch auf, damit wir ihn mit Freude und positiv beenden.

In der Theorie beschäftigen wir uns u.a. mit dem Sitz des Reiters. Ich erkläre euch die richtigen Abstände zwischen den Stangen und auch, wie man z.B. eine kleine Sprungreihe aufbaut. Die Pferde verlieren schnell die Freude am Stangentreten, wenn sie sich die Hufe anschlagen. Und nein, sie machen das nicht absichtlich! Vielleicht ist der Abstand falsch, das Pferd schneller ermüdet als gedacht oder es hat solche Verklebungen in den Faszien und an der Schulter, dass es gar nicht weit genug vortreten kann. Mein Blick und mein Bemühen ist dabei immer auf der Seite des Pferdes

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verschoben auf: 22.05./23.05.2021: Rückentraining mit Kappzaum und Longe

An diesem Wochenende lernt ihr anatomisch korrektes und den Rücken gymnastizierendes Longieren am Kappzaum, und das ohne Hilfsmittel wie z.B. Ausbinder. Ihr lernt euch über Körpersprache zu verständigen und kommunizieren. Dabei ist es gar nicht so einfach, in der Mitte zu stehen, das Pferd zu kontrollieren und darauf zu achten, wie man selber steht. Bin ich vor oder hinter der Schulter, gehe ich zu flott oder hänge ich hinterher? Wer longiert hier eigentlich wen? Mein Raum, dein Raum… Wer von beiden agiert, wer reagiert nur?

Der Kurs eignet sich für junge Pferde, die angeritten werden sollen und deren natürliche Schiefe erkannt und ausgeglichen wird. Ebenso profitieren bereits gerittene Pferde, z.B. als Aufbau nach längeren Pausen oder wenn man erkennt, dass es im Bewegungsablauf hakelt.

Das Longieren mit dem Kappzaum kann auch Faszientraining sein. Es bildet einen tragfähigen Rücken aus und hilft dem Pferd zu mehr Balance und Dehnungsbereitschaft. Wir klären den Begriff Trageerschöpfung auf und erarbeiten damit einhergehende, anatomische und sonstige Zusammenhänge sowie Lösungsansätze an den mitgebrachten Pferden. Gearbeitet wird nach den Gedanken der Schiefentherapie des Klaus Schöneich und dem “Longenkurs”.

Mit Vorübungen wie z.B. dem Führen in Stellung, das Übertreten lassen, führen auf kleinem Kreis und dann mit Abstand auf dem größeren Rund wird euer Handling, aber auch euer “Sehen-Lernen” verbessert. Euer Pferd wird nicht mehr wie ein Motorrad schräg in die Kurve fallen, oder ständig in die Kreislinie kommen. Wir üben das anheben lassen der inneren Schulter  (Blickschulung: wann fällt mein Pferd auf die innere Schulter? Was ist seine “Lümmelschulter?) und das Last aufnehmen einer aktiven Hinterhand.

Schön gebogen und ausbalanciert zu laufen, da steht einem gesunden Weg zum Reitpferd nicht mehr viel im Wege!

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