Rund um den Hesselberg

Rittbeschreibungen – Rund um den Hesselberg (3 Tage)

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einen unser Wanderritte vor. Bitte haben Sie Verständnis, wenn ein aktueller Ritt von dem beschriebenen Ablauf abweicht. Wir wollen uns die Flexibilität bewahren, auf Wetter, Wünsche unser Gäste oder anderen Gegebenheiten reagieren zu können.

Noch nicht weit weg vom Wanderreithof liegt ein verträumtes, kleines Flüsschen in seinem unverbauten Bett.

Die Wörnitz − ihr schlängelt euch den Auen entlang, die naturbelassen den Weg vorgeben. Fischreiher, Kiebitz − doch halt: ein Storchennest auf dem Turm, ein Elternteil stapft durch die insektenreichen Wiesen. Verzaubert haltet ihr an − tief einatmen, erleben, leben − reiten.

Nach der Mittagspause, vorbei an den vielen Fischweihern in den Wiesentälern, seht ihr bereits euer Ziel. Die Anhöhen des Hesselbergs (689m) geben euch eine gute Orientierungshilfe. Weite Wiesenwege verlocken zu einem frischen Galopp und in den immer wieder folgenden Schrittstrecken, lässt sich die abwechslungsreiche, herrliche Landschaft genießen.

Bei einem familiären Gasthof findet der Tag seinen Abschluss.

Wer war noch nicht in Dinkelsbühl? Wenn ihr noch voller Tatendrang seid, könnt ihr den abendlichen Zauber der alten Stadt einfangen.

Am nächsten Morgen tragen euch die Pferde kraftvoll nordästlich um den Hesselberg. Je nach Jahreszeit erlebt ihr die duftende Natur der Kräuterwelt: Schafgarbe, Minze, Silberdistel leuchten vom Wegesrand. Die Stille des Naturschutzgebietes wird durchbrochen vom Jubel der Vägel. Langsam gewinnt ihr an Hähe − ihr merkt es am gleichmäßigen Schnauben der Pferde, das Fell wird nass.

Oben angekommen habt ihr einen herrlichen Rundblick über das Land. Halbtrockenrasen und Niederwald liegen euch zu Füßen, unten im Tal sucht sich der Fluss seinen Lauf.

Ihr atmet tief die klare Luft, schüttelt den Alltag ab und fühlt die himmlische Freiheit. Schritt für Schritt geht es dann langsam wieder bergab. Im Wörnitztal eingeschlossen liegt einsam die Schmalzmühle − hier kännt ihr Rast machen und eine Käseprobe organisieren und vielleicht auch in der Wörnitz baden. Ein frischer Galopp lässt euch dem Abendziel schnell näher kommen.

Gut erholt sattelt ihr am letzten Morgen für den Rückweg und reitet über herrliche Wiesenwege ‚gen Dinkelsbühl. Zu Pferde kännt ihr die mittelalterliche Stadt erobern. Wenn ihr etwas Unvergessliches erleben wollt, kann ich euch eine Begrüßung im Stadthof arrangieren, mit Solotrompeter und Marketenderin. Ein guter Schluck Wein stimmt euch dort bereits aufs Mittagessen ein, das ihr bei einem befreundeten Reiterhof hinter den Toren der Stadt bekommen könnt.

Danach schließt sich bald der Kreis und vom Waldrand aus seht ihr Kühnhardt wieder vor euch liegen.

Dann heißt es leider Abschied nehmen, doch sicherlich könnt ihr noch nach Tagen von dem Erlebten zehren!