Reitbegleithunde

Das ist der Traum vieler Reiter, muss aber kein Traum bleiben, wenn man die Fremdsprache “Pferdisch” noch durch “Hündisch” ergänzt. Natürlich ist das eine zeitaufwändige Beschäftigung, doch es lohnt sich. Wir lernen dabei soviel über uns selbst als Rudelführer und Herdenchef und wie man als Vermittler derlei verschiedenartige Wesen zueinander führt. Wir tragen dabei eine hohe Verantwortung, müssen für die Tiere Entscheidungen treffen und darauf achten, dass sie seelisch nicht abstumpfen.

Die entwickelte Kursreihe ist spannend und abwechslungsreich aufgebaut. Sie wird uns Anregungen geben, Grenzen aufzeigen, aber auch Mut und Freude machen. Ich bin mir sicher: der Aufwand lohnt sich für alle Beteiligten und führt hin zum vertrauensvollen Umgang miteinander.

Um ein gutes Dreierteam zu werden, steht der Grundgehorsam des Hundes an erster Stelle. Das könnt ihr zuhause schon mal üben: das zuverlässige herankommen des Hundes, die Leinenführigkeit und Kommandos wie: Sitz, Platz und Bleib. Denn was ohne Pferd nicht klappt, funktioniert erst recht nicht unter Ablenkung und vom Pferd aus. Hunde begreifen sehr schnell, dass der Zugriff für den Reiter wesentlich schwieriger ist, als vom Boden aus. Die Situation lässt sich steigern durch einhändiges Radfahren mit üben der Kommandos. Das angemessene Verhalten hündischen Artgenossen gegenüber, ist oft bei pubertierenden Rüden ein Problem. Hier ist der Hundeführer gefragt, der durch sein gelassenes und ruhiges Auftreten die gereizte Stimmung nicht überträgt.


Auf Grund der leider schleppenden Nachfrage ist für 2020 kein Kurs geplant. Wenn ihr aber Interesse oder Fragen habt, meldet euch gerne bei mir. Noch sind wir hochmotiviert und versuchen alles möglich zu machen.


Informationen zur Reitbegleithundeausbildung

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