Longieren mit dem Kappzaum

Longieren mit dem Kappzaum

 

Die neuen Termine für 2019 sind online, u.a.:

Rückentraining mit dem Kappzaum am 24. und 25.8.19 bei Feuchtwangen

 

Immer öfters sehe ich nun Pferdebesitzer, die ihre Pferde am Kappzaum longieren. Doch den Kappzaum nur als Ersatz fürs Halfter her zu nehmen, dazu ist er zu schade. Das Longieren mit Kappzaum ist mehr! Es wird grundsätzlich am Kappzaum ohne Hilfszügel longiert. Hauptaugenmerk liegt auf der korrekten Stellung und Biegung auf der Kreislinie, um dem Pferd aus seiner natürlichen Schiefe heraus zu helfen. Mit dem Kappzaum erreiche ich dabei über die entsprechenden Muskelketten das ganze Pferd und ende nicht nur vor der Schulter. Kappzaumtraining bereitet das Pferd optimal auf das Reitpferde-Dasein vor und hilft notwendige Muskulatur aufzubauen. Denn unser Pferd ist von Natur aus kein Lasten- und Reittier! Genauso kann ich aber damit Pferde,  die sich vorher unbemerkt in die einseitige Belastung gelaufen haben, wieder umprogrammieren in einen dynamischen, weil beidseitigen Bewegungsablauf.
Doch nur wer ein „geschultes Auge“ hat, Bewegungsabläufe erkennen und
richtig einzuschätzen weiss, wird auch am Pferd sinnvolle Arbeit leisten können. Doch um einem Pferd vermitteln zu können, was getan werden soll, braucht erst einmal der Reiter ein klares Zielbild vor Augen. Ich werde eure Blicke schulen und neue Trainingsideen, die euch danach auch in der Weiterarbeit am Pferd voranbringen werden, einbringen. Sinnvolles Longieren ist kein stupides und “einfaches” Bewegen des Pferdes – die Hilfengebung muss genauso erlernt werden, wie die des Reitens und falsche Ausführung schadet dem Pferd
und dem empfindlichen Bewegungsapparat. Der Longierkurs bietet dafür eine pferdefreundliche und kleinschrittige Anleitung nach biomechanischen Grundsätzen, die ich euch auch durch meine langjährige Tätigkeit als Pferdephysiotherapeutin nahe bringen kann.

Preis: 150 €

Unterkunft für Pferd und Reiter am Hof möglich

Kurs-Erinnerung 1.7.18-Heilkräuter und Pflanzen für Pferde

Passend zum Artikel “Heu machen” kommt hier noch die Erinnerung zu unserem gemeinsamen Sonntagsspaziergang am 1.7. ab 13 Uhr über die hiesigen Fluren. Fachfrau Nicole Menzel führt uns dabei über unsere Wiesen und Grabenränder und zeigt wertvolle Gräser und Kräuter für die Pferde. Dabei wird sie über deren Heilkraft berichten. Sollten wir giftige Pflanzen oder Sträucher finden, bekommen auch die ihren Namen. Man lernt über Pflanzen am Besten, wenn man sie an ihrem Standort besucht und nicht aus Büchern lernt.