Ritt auf der Schwäbischen Alb 24. − 31. August 2007
| M | it Pferden auf dem Weg: Lerry, Merlin und Wichtel |
| I | dyllische Wacholderheiden und romantische Taleinschnitte |
| T | eufelsfelsen und gewundenes Donautal |
| T | ruppenübungsplatz mit Betretungsverbot |
| L | autertal und Schmiechtal - stilles Gurgeln als Wegbegleiter |
| E | ine gute Wanderwegestruktur - ideal für "Schilder-Reiter" |
| R | eiterfreundliche Region mit netten Gesprächspartnern |
| E | s wechseln steinige Pfade mit weichen Galoppwegen |
| A | lbbüffel's Zuhause, ein Abenteuer für ganz Harte |
| L | andgestüt Marbach - Mittagsrast mit Gestütsbesichtigung |
| B | urgruinen, Höhlen und freundliche Dörfer |
| Z | ukünftiges Biosphärengebiet - heuer noch ohne Einschränkungen |
| U | rtümliche, einsame Täler, "Albwege", gleitende Greifvögel im Himmelsblau |
| P | ferdeschonendes Wandern: nicht nur Peter und Leihpferd Wichtel |
| F | reundliche Altweiber - Sommertage |
| E | in Wechsel von Albauf und -abstieg, herrlich die Ausblicke von der Alb-Kante |
| R | eiterquartiere: von unverschämt, über geschätzt- familiär zum anonymen Hotel |
| D | ialoge in regionalen Dialekten |
| E | in eingespieltes Trio kehrt fröhlich mit ihren gesunden Muske(l)tieren zurück |
Unser Sommerritt 2007 führte uns auf die "Mittlere Alb" - westlich von Ulm, für uns bequem nach nur 2 Stunden Hängerfahrt zu erreichen, in ein bestehendes Reitstationengebiet.
Autobahnnah gelegen, war die Station 5, Landhotel Wiesenhof in Sontheim, ein idealer Ausgangspunkt. Die gute Küche und herzliche Aufnahme würde auch einen längeren Aufenthalt lohnen. Nach der Anreise führte uns ein kurzer Ritt zur netten Station 4, M. Schrade in Böttingen. Station 6, Fam. Holzmann in Dächingen war die "Albwege" wert. In Upflamör, Station 12, sollte man gewesen sein, nicht nur wegen der Viecherei.
Ein langer Reittag führte zur Donau bei Sigmaringen - Gutenstein. Wenn auch der "Hof Hafersack" für die Pferde ein lohnendes Ziel war - unseren Ramazotti hat Irina im Umbaustress wohl vergessen. Unsere teuerste Nacht verbrachten wir am "Süßen Grund" in Albstadt - Ebingen.
Und in Meidelstetten hatten wir den Eindruck, dass wir nicht so recht willkommmen waren. Den Pferden schmeckte das angebotenen Kraftfutter überhaupt nicht und selbst der Hafi lehnte es ab, weshalb wir kurzerhand bei einem Schweinebauern goldgelben Hafer besorgten, der dann von allen genossen wurde. Auch wir zogen es vor, im urigen Gasthaus im Ort (Super-Tipp von Manuela Schrade) zu dinieren. Nach einem Gläschen Wein mehr, versöhnten wir unsere Pferde mit dem goldenen Hafer und versteckten uns in Reitkluft unter dem "Teppich" im quietschenden Hochbett im Bauwagen. Für soooo rustikal sind wir wohl zu alt oder zu verwöhnt.
Noch einmal den Berg hoch mussten die Pferde schnaufen, um zum Hofgut Uhenfels zu gelangen. Hier entsteht in Kürze ein Ferienidyll. Es hatte für uns etwas Besonderes im nächtlichen Schatten des Seeburger Schlosses am Lagerfeuer zu sitzen. Ein etwas zu langer Vormittagsritt führte uns am ehemaligen Truppenübungsplatz entlang und zurück zum Wiesenhof, wo für uns ein leckeres Abschlussessen und für die Pferde der ersehnte Anhänger stand.
Als Erklärung noch für unsere Insider:
Das war heuer schon etwas Besonderes: da hat man 7 Pferde (Youngster, Rentner und Lädierte) zuhause und
muss sich noch eines für den Ritt ausleihen. Vielen Dank an dieser Stelle an Horst Schwarz vom Altmühlsee,
der uns dies in der Hochsaison durch "Wichtel" ermöglichte. Der elegante Haflinger war charakterlich einwandfrei
und unkompliziert, nur das übliche Runden drehen in der Reithalle, war für die bergige Alb zuwenig Training.
In seiner ausgeprägten Haflingerliebe ist Peter viel zu Fuß gewandert und Wichtel gab für ihn das Letzte.
Ich weiß nicht, ob er das auch für das Dirndl getan hätte. ...und dann noch der Sturz, nur wegen einem
Zelt im Gebüsch. Wir hoffen nun sehr, dass sich unser QH Joker von der Trittverletzung erholt und nächstes
Jahr wieder einsatzfähig ist.






























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