Ritt in den Mai 29. April − 1. Mai 2006
Drei erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Als Auftakt zur diesjährigen Wanderreitsaison starteten wir am Samstag Morgen
von Kühnhardt aus in Richtung Niederwinden zum Hof der Familie Brauer, die uns in der ersten Nacht beherbergte.
Als ein bunter Mix von Roß und Reiter zogen wir von Dannen. Vom Quarter, Friesen, Spanier bis zum Araber war auch bei diesem Ritt wieder alles vertreten, was vier Hufe hatte und sich gut reiten ließ.
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Am ersten Tag ging es vorwiegend durch waldreiches Gebiet, was uns nicht unrecht war. Zog und windete es doch, sobald wir die schützenden Bäume verließen. Richtiges Maiwetter wollte einfach nicht aufkommen- sogar einem Graupelschauer galt es zu trotzen. So war an diesem und am nächsten Tag unser Handgepäck sehr klein - dagegen das, was wir übereinander anhatten, sehr viel-sogar um Handschuhe waren wir wieder froh! War es Zufall, oder zogen sie sich an? Peter fand den Teufelsbrunnen oberhalb von Rockhalden am ersten Tag sofort. Am selben Nachmittag machten wir an einem weiteren "alten Gemäuer" Station. Mitten auf dem weiten Feld positionierten wir uns für ein Gruppenfoto vor der Anhäuser Mauer, Überbleibsel eines alten Klosters aus dem 16. Jahrhundert. |
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Am Sonntag starteten wir von Niederwinden aus in Richtung Weikersholz um den Ursprung der Tauber zu suchen. In Wettringen aßen wir im Gasthaus inmitten einer sonntäglichen Familienfeier zu Mittag. Am Nachmittag wurde dann endlich das Wetter besser und wir machten uns frisch gestärkt auf in Richtung Schillingsfürst, zu unserer zweiten Nachtstation auf dem Thiergartenhof und Connemaragestüt der Familie Hufnagel. Das kühle Bier schmeckte uns sehr gut im Vorgarten mit Blick auf das Schloss Schillingsfürst und begleitet von den ersten Ponyfohlen des Jahres, die umhertollten. An diesem Nachmittag fiel dann auch der berühmte Satz von Peter, der auf jedem Wanderritt mindestens einmal auftaucht: "Da ist ein Weg. Ich weiß, da muss ein Weg sein!!!" So ging es durch Dornen und Gestrüpp in Richtung eines Autobahntunnels, den keiner außer Peter aus der Ferne erkennen konnte. Im Gänsemarsch ging es den Hang hinauf und der letzte Hoppser eines Jeden aus dem Gebüsch, wurde mit einem Erinnerungsfoto belohnt. Alle noch da, alles noch dran und nach einem Ramazotti für die Nerven ging es weiter... |
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Gut gefrühstückt begann unsere letzte Tagesetappe am Montag morgen. Über Dombühl ging es Richtung Dorfgütingen zur Mittagsrast, welche wir in noblem Ambiente im "Braunen Roß" verbrachten. Am Nachmittag wurde dann die Rittführung von Carl-Hans und Petra übernommen, da Peter wegen einer Magenverstimmung und Fieber schwächelte. Aber auch mit Führungswechsel kamen wir wohlbehalten und unversehrt gegen 17.00 Uhr wieder in Kühnhardt an.
Kurz vor unserem Ziel, gab es dann noch einen ca. 2 km langen Abschiedsgalopp entlang der Wörnitz . Ein gelungenes Ende.
Verabschiedet wurden wir mit Sekt und Kamillentee (für Peter) und dem Versprechen, nächstes Jahr wieder mit dabei zu sein.
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