Pfingsten 2005
Pfingstritt mit Meistertrunk 14. Mai − 17. Mai 2005   ...... Zur Bildergalerie
| Vier erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. |
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Erfüllt waren sie mit dem Klappern der Hufe, dem Schnauben der Pferde und einer grandiosen Landschaft in vollem Grün zwischen Hügeln und Tälern. Kaum einer Menschenseele sind wir unterwegs begegnet − und so waren es vier erholsame Tage fernab vom Alltagstrott und einfach ein Naturerlebnis pur. Zwar meinte es der Wettergott nicht immer gut mit uns, aber frei nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" waren wir dem all gewappnet und der zeitweise Regen tat unserer guten Laune keinen Abbruch. |
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Auch für die Familie Stegmüller war diese Route Neuland und so starteten wir mit flotten Hufen unserer ersten Tagesetappe Richtung Großharbach entgegen. Wir, das waren Petra mit Connemara Lerry und Hund Ouzo, Peter mit Quarter Joker, Sigrun mit Tinker Merlin ( mit Zopf und Schlaghose...), Tanja mit Araberin Silhouette, Hubert mit Spanier Flamero und Carl-Hans mit Warmblut Merlin.
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Nach einer ausgiebigen Mittagsrast in Craintal, ging es dann bergauf und bergab in Richtung Großharbach, unserem ersten Nachtquartier entgegen. Noch am selbigen Abend fuhren wir nach Rothenburg ob der Tauber, um uns das historische Festspiel "Der Meistertrunk" anzusehen.
Gut gestärkt und mit klarem Kopf starteten wir am nächsten Morgen in Richtung Bullenheim, dem Ziel unserer zweiten Tagesetappe. Das Landschaftsbild änderte sich nun merklich. Ritten wir am ersten Tag überwiegend in hügeligen, waldreichen Gebieten, so luden uns nun endlose Graswege in flacherer Landschaft oftmals zu einem flotteren Tempo ein. Und dann, am Nachmittag, schien endlich die Sonne. Gutgelaunt und beschwingt ritten wir nach unserer Mittagsrast in Gollhofen und einer Runde "Relaxen in der Sonne" unserem Abendquartier entgegen. Hier waren die Pferde im Reitstall der Familie Bullmer, einer ehemaligen Mühle, untergebracht. Nach einem Abendessen mit der gesamten Familie bezogen wir unser Nachtquartier im angrenzenden Ort. Alle gemeinsam in einer Ferienwohnung, ließen wir den Abend entspannt mit einem guten Fläschen Frankenwein ausklingen. Dazu kam noch Stegmüllers Wanderreitfreund Bernhard aus Westfalen, der seine verzweifelte Pferdekaufsuche nun schon bis ins Frankenland ausdehnte. |
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Die Pferde wurden abends bei Herrn Düll sehr gut versorgt und untergebracht. Auf der Fahrt zu unserem Schlafquartier in Giebelstadt, lies es sich Herr Düll nicht nehmen, eine kleine Stadtrundfahrt mit Erklärungen einzubauen. An Bavaria Jachts und Ami-Kaserne vorbei, noch die gute Empfehlung des hiesigen Griechen zum Abendessen.
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Ein kleines Fazit Als so bunt gemischtes Grüppchen an Roß und Reitern erregten wir so manche Aufmerksamkeit, wenn wir durch die einzelnen Orte und Wohngebiete ritten und es überraschte mich immer wieder, mit welcher Herzlichkeit und Gastfreundschaft uns die einzelnen Menschen begegneten und bei sich aufnahmen. Desweiteren haben wir gelernt:
>>> Spanische Pferde, die Peters Absperrband zum Paddock-Einmachen einfach ignorieren, werden kopfhoch am Verkehrsschild oder Baum angebunden und dürfen nicht mit den anderen grasen -selber schuld.
>>> Auch arabische Pferde sterben nicht, wenn sie in einem Kuhstall übernachten müssen und aus einer Pfütze oder Brunnen saufen sollen. >>> Auch wenn es oftmals schien, als sind wir immer nur nach links, links, links und wieder links geritten - Dank Peter kamen wir dennoch immer ans Ziel. >>> Es gibt auch dann immer noch einen Weg, wenn alle Mitreiter keinen mehr erkennen können. Hier lautet die Parole: einfach nur dem Peter folgen! Vielen Dank für 4 Tage AUSZEIT im Grünen, Tanja Mohr mit Silhouette |

Los gings am Freitag morgen in Weikersheim. Nach einem ersten Kennenlernen am Vorabend, und
einem ausgiebigen Frühstück in familiärer Atmosphäre, waren besonders wir Wanderreitneulinge
Tanja und Hubert gespannt auf das, was uns die nächsten vier Tage erwarten wird.
Auch wenn uns bereits am Vormittag die erste Regenfront einholte, so ging es flott im Vier-
und Zweitakt am Waldrand entlang nach Creglingen, wo wir Rast machten und die Herrgottskirche,
die für ihren Riemenschneider-Altar berühmt ist, besichtigten.
Nach all dem Seelenfrieden des Reittages, fiel es uns anfangs schwer, sich auf
altertümliche Texte und der Thematik des Schwedenkrieges einzulassen. Unser erster Abend
endete dann in einer feuchtfröhlichen Runde im Aufenthaltsraum der
Reitstation der Familie Ott. Der selbstausgebaute Bacchus fand wieder seine Freunde.
Mit einem ausgiebigen Frühstück mit Selbstgemachtem unserer Wirtin, startete der nächste Tag. In flottem Tempo ritten
wir in Richtung Ingolstadt. Das Wetter wurde immer besser - die Sonne schien - und lies uns diesen Tag so richtig genießen.
(Sonnenbrand mit-in-begriffen) Mittags wurden Roß und Reiter liebevoll im Bürgerhaus in Hohestadt verpflegt.
Die hiesigen Kinder durften kurz "Ponyreiten" , dafür belohnten uns die Eltern mit selbstgemachten Kuchen...
Vorbei an satten, grünen Wiesen und in voller Blüte stehenden, duftenden Rapsfeldern, durch sanfte Hügel und Täler,
kamen wir rasch voran, da uns immer wieder die guten Bodenverhältnisse zu einem schönen Galopp einluden.
Unser letzter Tag führte uns wieder in hügeligere und waldreichere Landschaften. Jetzt ging es wieder über Stock und Stein.
In Stalldorf war es gut Mittag machen. Über die Weinberge oberhalb von Schäftersheim ritten wir zurück zu unserem
Ausgangsquartier nach Weikersheim, wo unser Wanderritt leider endete.
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