Rittbeschreibungen
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige unser Wanderritte vor. Bitte haben Sie Verständnis, wenn ein aktueller Ritt von dem beschriebenen Ablauf abweicht. Wir wollen uns die Flexibilität bewahren, auf Wetter, Wünsche unser Gäste oder anderen Gegebenheiten reagieren zu können.
Ritt ins liebliche Taubertal (4 Tage)
Nach einem reichhaltigen Reiterfrühstück sattelt ihr eure reisefreudigen Pferde und zieht los, um auf herrlich weichen Wiesenwegen dem Wörnitzlauf folgend, nach Schloss Schillingsfürst zu gelangen. Dort könnt ihr die Pferde in den Schatten alter Bäume stellen und ein Mittagessen einnehmen.
Hier bietet sich auch die Gelegenheit, die dortige Jagdfalknerei zu besuchen. Vom schlossgekrönten Felsen gleiten die majestätischen Vögel, um mit geschärftem Sinne die Spiele der Falkner zu begleiten. Jetzt werden die Herzen weit - frei werden - frei wie der Falke im weiten Reich der Lüfte.
Mehr oder weniger "beschwingt" nähert ihr euch entlang leichter Anhöhen und auf vergessenen Handelspfaden einer Reitstation kurz vor Rothenburg. Vielleicht habt ihr noch Kraft und Lust um in die Stadt zu fahren und dem Nachtwächter auf seiner Runde durch die herrliche mittelalterliche Stadt zu folgen.

Der folgende Reittag lässt euch verstehen, warum ihr hier in einem Naturpark seit. Idyllische Naturwege führen euch in die Naturoase des Taubertals. Dieses schöne Fleckchen Erde erhält seinen Charakter durch die Nutzung vorbeiziehender Schäfer, dessen Tiere die kräuterreichen Pflanzen des Halbtrockenrasens beweiden.
Auf halber Höhe, durch vergessene Weinberge ziehend, nähert ihr euch dem abendlichen Ziel. Dort werdet ihr durch die großzügige Gastlichkeit der Winzerfamilie verwöhnt.

Am nächsten Morgen sind die Pferde vielleicht erholter als ihr. Doch das besonders kräftige Frühstück versöhnt eure weingetränkten Mägen wieder. Vielleicht etwas langsamer als sonst, zieht ihr weiter. Entdeckt die kleinen Kostbarkeiten am Wegesrand durch die fröhlich gespitzten Pferdeohren. Der Alltag liegt bereits scheinbar weit hinter euch, die Seele ist offen für Stimmungen und Träume.
Abends angekommen, lasst ihr euch von der ungespielten Gastfreundschaft der Franken überraschen und genießt den Abend in fröhlicher Runde.
Wenn ihr am letzten Reittag wieder in den Sattel steigt, bemerkt ihr doch ein tieferes Gefühl der Freundschaft und des Vertrauens zu eurem Pferd − das gemeinsam Erlebte hat gezeigt: ihr könnt euch aufeinander verlassen.
Auf stillen Pfaden schlendert ihr durch einsame Wacholderheiden. Die Stimmung wird wehmütig - der Kreis beginnt sich zu schließen.
Nach einer gemütlichen Mittagseinkehr im Biergarten schließt sich ein letzter Galopp an der Wörnitz an. Durch die Erlebnisse der vergangenen Reittage, dem Reiz der etwas anderen Landschaft, erscheint euch die Welt wieder in einem anderen Licht und ihr fahrt "voll-aufgetankt" nachhause.

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